Bar Pinoxto La Boqueria Barcelona

Schlemmen in der Bar Pinotxo – Schwertmuscheln, Pulpo & Pan con Tomate in Barcelona

Richtig gut authentisch essen hängt nicht unbedingt – sogar oftmals nicht unbedingt – mit teuren Restaurants und gesetzten Menüs zusammen. Obwohl letzteres natürlich auch nicht zu verachten ist bleiben gerade auf Reisen oftmals die kulinarischen Erlebnisse am Gaumengedächtnis hängen, die wir in den kleinsten Buden am Straßenrand, im abgelegensten Fischerdorf – oder aber auf dem trubeligsten Markt gemacht haben.

So auch bei der Bar Pinotxo, mitten im buten Treiben der (unter Feinkost- und Lebensmittel-Liebhabern geradezu als legendär gehandelten) “La Boqueria” – der bekannten Markthalle im Herzen Barcelonas. Dieser gastronomische Tempel, der Fisch- und Gemüsehändler, Geflügelstände, Fleischer, Feinkostmanufakturen und nicht zuletzt die genussaffinen Kunden versammelt, schlägt jedes Genießerherz höher. Gut, dass auch die entsprechenden Restaurationen direkt vor Ort sind und zum authentischen Verzehr der fantastischen Produkte einladen.

Schwertmuscheln in der La Boqueria Barcelona

Schwertmuscheln mit Zitrone

Historisch geht “La Boqueria” im übrigen bis in das 13te Jahrhundert zurück – damals wurde an dieser Stelle bereits ein Fleischmarkt abgehalten, später kamen auch Geflügel- und Fischhändler hinzu und über die Jahrhunderte etablierte sich der Standort stetig weiter zum Marktplatz. Erst im Jahr 1853 wurde der Markt dann aber offiziell, 1914 schließlich erhielt er sein Metalldach und damit seinen heutigen Charakter.

Pulpo in La Boqueria Barcelona

Pulpo Spießchen mit Salsa

Gut vorstellbar, dass auch schon vor Jahrzehnten (oder gar Jahrhunderten) die Marktbesucher und Händler an Bars wie der Pinotxo (Pinocchio Bar) zusammen gekommen sind und die frisch zubereiteten Schätze des Marktes genossen haben. Frischer Fisch, Schwertmuscheln und Pulpo sind ebenso eine Schlemmerfreude wie das traditionelle Pan con Tomate (von der Idee her ein bisschen wie italienisches Bruschetta, nur mit zerriebenen Tomaten und Knoblauch auf dem geröstetem Brot), die Tortilla oder der Ensalada Rusa (Kartoffelsalat mit Thunfisch).. oder sicher auch alles andere auf der Karte (ein Besuch reicht zum Durchprobieren ja leider noch nicht aus).

Dazu ein paar Papierservierten, ein Bier oder ein Glas vom roten Hauswein – mehr braucht es in Barcelona eigentlich nicht zum höchsten kulinarischen Glück.

Bar Pinotxo Barcelona Tapas

Tapas in der Bar Pinotxo

Bar Pinotxo
La Rambla, 91
08002 Barcelona, Spanien
Telefon: 933 171 731

Veuve Clicquot Sonnenbrille & Bergaussicht

Veuve Clicquot in the Snow – Hüttenzauber, Champagner und Party-Sonnenbrillen in Kitzbühel

Wenn Kitzbühel zum jährlichen Hahnenkamm Skirennen ruft, platz die idyllische kleine Stadt in Tirol beinahe aus allen Nähten, Prominenz von nah und fern reist an und der Champagner fließt in Strömen. So auch bei der Hüttenzauber Party von Veuve Clicquot. Ein erlauchter – und ausschließlich gelandener – Gästekreis kam in den Genuss einer nachmittäglichen Après Ski Party, die keine Wünsche offen ließ.

Champagner Tisch

Champagner Tisch vor der Hütte

Die extra für nur ein einziges Wochenende aus dem Boden gestampfte Clicquot Berghütte war gleichzeitig Highlight und Gesprächsthema des illustren Nachmittags. Zu schade eigentlich, dass die massive und mit absoluter Detailverliebtheit eingerichtete Hütte – die allein innen geschätzt bestimmt 100 Party Gäste gemütlich unterbringen konnte – nach dem Hahenkammwochenende wieder von der planierten Kuhweide verschwinden musste.

Veuve Clicquot Liegestühle

Veuve Clicquot Liegestühle

Während die geladene Prominenz wie Sonja Kirchberger, Marie Nasemann und Kolja Ullmann – um nur einige zu nennen – zwischen dem ein oder anderen Gläschen Champagner hauptsächlich mit den vielen anwesenden Fotografen beschäftigt waren, hatten die übrigen Gäste Zeit sich rund um die Hüttenzauber Party mit allerlei Späßen im Schnee die Zeit zu vertreiben. Vom Eisstockschießen über Schneerutschen in großen Reifen (natürlich durch einen eigens gesteckten Clicquot Slalom Kurs) bis hin zum leiblichen Wohl in Form eines im Freien gegrillten Spanferkels blieben keine Wünsche offen.

Veuve Clicquot Hütte innen

Die Veuve Clicquot Hüttenzauber Hütte

Nur zu gern hätte sicher der ein oder andere Anwesende eins der hübschen Accessoires im Clicquot Branding mit nach Hause genommen – sonnengelbe Ski, gemütliche Liegestühle, Lampen aus Champagner-Magnums oder auch der kultige SMEG Kühlschrank haben die Hütte am Ende allerdings nicht verlassen. Nur ein paar Kuhglocken hätten um ein Haar Füße bekommen (die waren aber auch zu schön), als die Party am späten Nachmittag mit musikalischer Unterstützung der völlig überraschenden aber auf den Punkt passenden Band Django 3000 (die SZ schreibt “Gypsy-Pop mischt sich mit Balkan-Rhythmen und bayerischen Texten”) zum Stimmungshöhepunkt hochkochte. Umso stolzer waren alle Gäste, die das Glück hatten eine der gelben Veuve Clicquot Sonnenbrillen – oder gar eine der Wärmflaschen zu ergattern. Trotz schummriger Innenbeleuchtung und Pelzmantel wurden diese Gimmicks auch nicht mehr vom Kopf genommen bzw. aus der Hand gelegt. Wer also demnächst Party-Volk mit Veuve Clicquot Sonnenbrillen (oder Wärmflaschen in entsprechenden Winterlocations) sichtet weiß, wo sie herkommen. Feiern lässt sich mit damit jedenfalls fabelhaft – auch mit dem entsprechenden Veuve Clicquot Champagner im Glas.

alle Bilder vom Veuve Clicquot Hüttenzauber in der Gallerie (drauf klicken zum Vergrößern)

Koch, Autor & Foodstylist Stevan Paul im Interview

1. Was macht Ihnen am Kochen so große Freude, Herr Paul?

„Kochen hat erst einmal etwas sehr meditatives, konzentriertes, ich schätze es sehr in Ruhe in der Küche zu werkeln. Ich habe zudem große Freude daran, immer neue Geschmackskombinationen auszuprobieren, mich selbst zu überraschen und die Menschen an meinem Tisch ein kleines bisschen glücklicher zu machen.“

2. Kochen Sie nach Rezepten?

„Bei meiner Arbeit als Rezeptautor arbeite ich Gramm-genau und gelingsicher mit Waage und Messbecher. Privat koche ich nach Augenmaß und Handgewicht. Aber auch als gelernter Koch sind mir Kochbücher die größte Inspirationsquelle.“

3. Muss es immer Fleisch sein?

„Privat koche ich mittlerweile überwiegend vegetarisch – gerade weil ich so gerne Fleisch esse. Ich möchte Fleisch nicht mehr als tägliches Sättigungsmittel missbrauchen, sondern es mir hin und wieder als besonderen Hochgenuss gönnen, der dann natürlich bester Qualität und Herkunft ist und seinen Preis haben darf. Ein ganzes Huhn oder ein Kilo Schweinenacken für zwei Euro, Wurst für ein paar Cent und alles am besten dreimal täglich, das ist doch Wahnsinn! Es muss ein Ende haben mit dem Quäl-Fleisch aus Massentierhaltung.“

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Marques de Riscal Hotel in der Cuidad del Vino

Marques de Riscal produziert Jahr für Jahr hervorragende Weine, welche in der ganzen Welt geschätzt werden. Und doch ist das Weingut, welches im 1000-Seelen Weindorf Elciego in der spanischen Provinz Álava liegt, für etwas anderes noch berühmter. Schuld daran ist Frank Owen Gehry.

Majestätisch, krafvoll und elegant erhebt sich das zum Weingut gehörende Hotel, das Herz der  sogenannten Cuidad del Vino (Stadt des Weins), über den ganzen Ort. Spektakuläre Kurven, ein Dach aus Titanium und asymmetrische Wände bieten einen eleganten Kontrast zu den historischen Weinkellern welche 1858 vom Architekten Ricardo Bellsola gebaut wurden. Diese gehören zu den ältesten ihrer Art und enthalten Weine aus jedem Jahr, das seit deren Gründung vergangen ist.

Gehry war von der Vision eines hochmodernen Gebäudes, das bei den Menschen starke Emotionen hervorrufen sollte, so begeistert, dass der berühmte Architekt aus Toronto im Jahre 2000 dieses Projekt mit Freuden übernahm. Zu seinen berühmtesten Werken zählt unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao oder die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Er zählt als größter Meister der dekonstruktivistische Architektur und wurde nicht nur sowohl vom American Institute of Architects als auch vom Royal Institute of British Architects jeweils mit einer Goldmedaille, sondern 1989 auch mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet.
So verwundert es nicht, dass dieses Meisterwerk der modernen Architektur bei seiner Eröffnung  im Jahre 2006 nicht nur das Interesse der allgemeinen Öffentlichkeit, sowie das der weltweiten Architekturszene erregte, sondern sogar die des spanischen Königs. Juan Carlos I., welcher persönlich der Eröffnung beiwohnte.

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